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Geschichte

 

IMG_0082Im Februar 1998 wurde die Schule des deutschen Rechts in Krakau als Gemeinschaftsprojekt der Juristischen Fakultäten der Jagiellonen-Universität Krakau, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ins Leben gerufen. Seither verfolgt die Rechtsschule das Ziel, polnischen Studierenden Kenntnisse des deutschen Rechts zu vermitteln, weiter die Reform des polnischen Rechtssystems zu unterstützen als auch ein Beitrag zur Integration Polens in die Europäische Union und der damit verbundenen Anpassung des polnischen an das europäische Recht zu erbringen. Die Schule wurde gegründet, um in der Zukunft die Kontakte polnischer und deutscher Jurastudenten sowie Jungwissenschaftler zu unterstützen und vereinfachen.

Im Laufe der Jahre wurde über diesen Rechtskurs hinaus ein umfangreiches Gemeinschaftsprojekt geschaffen. Seit 2010 veranstaltet die Schule des Deutschen Rechts einen vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) anerkannten und finanzierten Deutschsprachigen Studiengang “Recht in Deutschland”, welcher es polnischen Studierenden ermöglicht, einen LL.M.-Titel der Universitäten Mainz bzw. Heidelberg zu erwerben. Daneben umfasst die Zusammenarbeit Seminare für deutsche und polnische Studenten, einen Kurs für deutsche Studenten, Referendare und Assessoren im polnischen Wirtschaftsrecht, eine Sommerschule zum “Recht in Deutschland” an der Mohyla-Akademie in Kiew und seit 2011 ein Alumniprogramm, welches in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rechtsschule der Universität Warschau getragen wird.

In ihrer heutigen Form ist die Schule des Deutschen Rechts damit eine gemeinschaftliche Einrichtung der Universitäten Heidelberg, Krakau und Mainz, welche an den Standorten Krakau und Kiew (dort in Zusammenarbeit mit der Mohyla-Akademie) Kurse des Rechts in Deutschland veranstaltet und für deren Absolventen weitere Ausbildungsangebote anbietet – zusammen mit deutschen Studierenden.

Das Projekt ist ausschließlich drittmittelfinanziert. Die deutschen Professoren und Dozenten arbeiten honorarfrei. Kontinuierliche finanzielle Förderer der Schule des Deutschen Rechts sind der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, die Marga und Kurt Möllgaard Stiftung im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft e.V. und die Gerta-Scharffenorth-Stiftung. Einzelne Projekte erhielten zudem großzügige finanzielle Unterstützung von der Robert-Bosch-Stiftung, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Buccerius und der Meyer-Struckmann-Stiftung.